Kinder brauchen Frieden - Kinder haben Rechte - Kinder stiften Frieden

Unsere Projektangebote für SchülerInnen sind so angelegt, dass sie miteinander verknüpft werden können. um so eine langfristige Auseinandersetzung mit den Themen des Globalen Lernens zu ermöglichen.
Da das Projekt ein konstruktives und partizipatorisches Leitbild verfolgt, wird darauf geachtet, dass die SchülerInnen Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch und Ausprobieren haben, sowie dass sich die Ausgestaltung der Projekttage immer auch nach den Interessen, Fragen und Lebenskontexten der Kinder richtet.

Projektangebote zum Thema Frieden

Der Schwerpunkt im Thema (1.) PEACE; SALAM & MIR - WAS IST EIGENTLICH FRIEDEN? liegt in der Betrachtung der Begriffe "Frieden" und "Krieg" mit weltpolitischer Perspektive: Also was bedeutet Frieden? Ist Frieden mehr als die Abwesenheit von Krieg? Welche Gründe gibt es, für ein friedliches Miteinander zu kämpfen? Und was kann jeder Einzelne tun, um Frieden zu sichern und somit seinen Beitrag zu leisten? All diese Fragen werden in Gesprächen aber auch mittels anderer Methoden, wie dem Erarbeiten von Theaterstücken, dem Lesen von Geschichten zum Thema und deren Auswertung beantwortet.

Im Thema (2.) MIGRATION UND FLUCHT geht es um ein Phänomenen, das mit Krieg/Frieden in Verbindung stehen kann. Ausgehend von der Frage, welche Migrationserfahrungen die Kinder selbst gemacht haben oder welche Migrationsgeschichten sie aus ihrer Familie oder ihrem Umfeld kennen, wird über Gründe und Perspektiven von Migrationsbewegungen nachgedacht. Welche Unterscheidungskriterien zwischen freiwilliger und unfreiwilliger Migration gibt es? Zudem wird das Menschenrecht auf Schutz für Menschen auf der Flucht diskutiert und gemeinsam deren Berechtigung und Notwendigkeit herausgearbeitet.

Der Perspektivwechsel erfolgt hier beispielsweise indem die Kinder überlegen, was (Gegenstände, Personen ...) sie bei einem "Umzug" welcher Art auch immer, auf jeden Fall mitnehmen würden. Und mittels der biographischen Berichte von Menschen mit Migrationshintergrund/Fluchtgeschichte wird geschaut, wie realistisch diese Überlegungen waren.

Beim Themenpunkt (3.) SOZIALES MITEINANDER UND KONFLIKTLÖSUNG IN DER SCHULE - GLOBAL UND LOKAL werden spezifische Situationen aus dem Schulalltag betrachtet, in denen sich Konflikte offenbarten. Wie wurden diese Konflikte gelöst? Welche anderen (besseren?) Möglichkeiten der Konfliktlösung gibt es? Ausgehend von den täglichen Erfahrungen der Kinder können Regeln und Leitlinien für ein gelungenes Miteinander in der Klasse, in der Familie und mit Freunden, im Land und in der Welt, erstellt werden. Vom Lokalen zum Globalen können Ursachen für Konflikte und Auseinandersetzungen besprochen und Möglichkeiten des friedlichen Zusammenlebens zusammengestellt werden.

Projektangebote zum Globalen Lernen und zur Förderung von interkultureller Kompetenz

 Der Schwerpunkt im Thema (1.) AUFWACHSEN VON KINDERN WELTWEIT - dreht sich um die Vielfalt des Kindseins. Kinder spielen, lernen, arbeiten, lachen, weinen, werden behütet, übernehmen Verantwortung, entdecken, konsumieren, genießen, werden krank, lieben, haben Sorgen, freuen sich, sprechen, erfahren Zuwendung, haben Angst, werden entmündigt, leben in Armut, werden erzogen, wachsen, helfen anderen, passen sich an, haben Freizeit, flüchten, leben im Überfluss, werden missbraucht, streiten sich, sind kompetent, werden prostituiert, können töten, sind HIV-positiv, geraten unter Leistungsdruck, drängeln, sterben, sind kreativ, haben eine Behinderung, schreien ... überall auf der Welt. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

Zum Thema (2.) KINDERRECHTE - RECHTE FÜR ALLE KINDER, HIER UND WELTWEIT

Kinderrechte werden weltweit verletzt – im globalen Norden wie im globalen Süden. Kinder ernst zu nehmen heißt, sie über ihre Rechte zu informieren und an der Umsetzung dieser zu beteiligen.

Beim Themenpunkt (3.) KINDERARBEIT - Kinderarbeit ist ein weltweites Problem. Alleine in Indien arbeiten etwa 12 Millionen Kinder. Armut ist eine der häufigsten Ursache für Kinderarbeit. Eltern sind oft nicht in der Lage ihre Familie mit ihrem Einkommen zu ernähren. Deshalb müssen Kinder ihren Beitrag zum Familieneinkommen leisten. Andere Ursachen für Kinderarbeit sind Kriege und die Verbreitung von Krankheiten wie AIDS und Ebola. Neben der gesundheitlichen Gefährdung durch Kinderarbeit in Plantagen, in Haushalten reicherer Familien, in Minen oder in der Feuerwerksindustrie haben Kinder nur wenige Chancen auf einen Schulbesuch. Ohne Ausbildung haben diese jungen Menschen kaum Möglichkeiten einen Beruf zu erlernen und damit selbst einmal das Auskommen ihrer eigenen Familie zu sichern.

Beispielhaft schauen wir mit unseren Projektangeboten Kinderarbeit bei der Fußballherstellung in Pakistan, den Silberminen in Bolivien und auf den Kakaoplantagen in der Republik Côte d’Ivoire an.

Download des Flyers zum Projekt:

Förderer des Projektes:

Dieses Projekt wird gefördert durch:

Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung aus Erträgen der Lotterie BINGO!

Kirchlicher Entwicklungsdienst der Nordkirche

Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern

Gefördert durch das Land Mecklenburg-Vorpommern als Maßnahme der Umweltbildung, -erziehung und -information von Vereinen und Verbänden

Gefördert von der Stiftung Nord-Süd-Brücken aus Mitteln des BMZ

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des BMZ